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Streuobstwiesen – ein Habitat für Höhlenbrüter und Nestbauer

Eine Vielzahl an Vogelarten wohnt auf Streuobstwiesen. Einige davon sind sogenannte Höhlenbrüter. Halsbandschnäpper, Gartenrotschwanz, Steinkauz, Wendehals, Grün-, Grau- und Mittelspecht gehören dazu. Sie brüten in den Baumhöhlen alter hochstämmiger Bäume. Aber nur die Spechte zimmern ihre Höhlen selbst. Bequemer machen es sich die anderen Arten, sie ziehen in die verlassenen Bauten ein. Die Spechte klopfen… Weiterlesen »

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Blühende Vielfalt

Es summt und brummt auf der Streuobstwiese. Es ist heiß und auf den Wiesen herrscht ein emsiges Treiben im dichten Gras. Fleißige Bienen und Hummeln sind unterwegs und bestäuben die Blüten der Obstbäume, Kräuter und Gräser. Ein wahrer Mikrokosmos offenbart sich dem Besucher. Gerade im Frühling und im Sommer kann man auf den Streuobstwiesen in… Weiterlesen »

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Wechselbeziehungen auf der Streuobstwiese

Viele Arten stehen in enger Wechselbeziehung zueinander. Durch diese wechselseitige Abhängigkeit ist auch das Überleben der Arten miteinander verknüpft. Siedelt sich die eine an, kann auch die andere überleben. Solche Abhängigkeiten gibt es auf der Streuobstwiese in verschiedener Form. Die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), auch Wiesen-Witwenblume genannt, ist eine charakteristische Art nährstoffreicher Böden. Hier und da… Weiterlesen »

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Veredlung erhält alte Sorten

Apfel ist nicht gleich Apfel – Die Sortenvielfalt auf den Streuobstwiesen ist groß. Ob säuerlich, wie der Brettacher, oder süß, wie der Rote Eiserapfel oder der Öhringer Blutstreifling, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Sortenvielfalt hat auch ökologische Vorteile. Durch die unterschiedlichen Blühzeitpunkte von Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume sowie die unterschiedlichen Reifezeiten der… Weiterlesen »

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Täuschungsmanöver

Wiesenpflanzen bilden für viele Insekten die Lebensgrundlage als Nahrungsquelle, Schlafplatz und zur Brutablage. Manche Insekten haben sich auf eine Pflanzenart spezialisiert. Da einige dieser Insekten auch auf der Roten Liste stehen ist es umso wichtiger, geeignete Flächen bereitzustellen. Zu den bedrohten Arten gehören beispielsweise auch der Dunkle und der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Schmetterlinge mit bemerkenswertem Lebenszyklus.… Weiterlesen »

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Tausendgüldenkraut – wertvoll für Natur und Gesundheit

Unsere Expert*innen haben eine besonders seltene Pflanze auf der Projektfläche entdeckt: Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Aufgrund seiner vielen kleinen verzweigten Blütenstände wird es auch „Kopfiges Tausendgüldenkraut“ genannt. Bei diesem rosa bis violett blühenden Enziangewächs handelt es sich um eine geschützte Pflanzenart, die auf der Projektfläche im Bereich der Sandmagerrasen und Zwergstrauch-Heiden wächst. Es existieren… Weiterlesen »

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Was flattert da so bunt?

Viele verschiedene Schmetterlingsarten tummeln sich auf Streuobstwiesen. Auch seltene oder sogar gefährdete Arten gehören dazu. Die Falter benötigen für ihr Überleben ganz bestimmte Lebensbedingungen. Daher eignen sie sich als sogenannte „Bioindikatoren“, an denen sich der Zustand des jeweiligen Biotops ablesen lässt. Vom Ei über Puppe bis zum fertigen Tagfalter – in jeder Entwicklungsstufe benötigen die… Weiterlesen »

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Streuobst hält gesund und fit

Obst gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Streuobstwiesen stellen die Versorgung mit frischen Früchten sicher. Gerade im Winter, wenn das Angebot an Feldfrüchten, mit Ausnahme von Kohl, nicht mehr gegeben ist, ist Obst aller Art eine wertvolle Vitaminquelle. Wissenschaftlich erwiesen ist: Obst enthält viele wichtige Inhaltsstoffe, die der Mensch zum Leben braucht und die sogar… Weiterlesen »

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Die Brennnessel als Raupenfutter

Wo Brennnesseln gedeihen ist der Boden stickstoffreich. Sie besitzen somit eine Zeigerfunktion für die Beschaffenheit des Bodens. Die Brennnessel ist äußerst anspruchslos. Man findet sie häufig als sogenannte Ruderalvegetation auf Flächen, die früher einmal genutzt wurden und dann lange brach lagen, wie auf unserer Projektfläche in Weilheim an der Teck im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Brennnesseln… Weiterlesen »

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Eine echte Rarität

Ein eher unauffälliger Bewohner der Streuobstwiesen ist der Eremit , auch Juchtenkäfer genannt. Der Käfer mit dem wissenschaftlichen Namen Osmoderma eremita lebt versteckt in alten Baumhöhlen gemeinsam mit den Larven. Seinen Zweitnamen verdankt er seinem Lockstoff, der nach Juchtenleder riecht. Die Männchen locken mit dem Duftstoff Weibchen an, die 20 bis 80 Eier in den… Weiterlesen »