| Veröffentlicht in Projektstatus-Updates, Streuobstwiesen

Wechselbeziehungen auf der Streuobstwiese

Viele Arten stehen in enger Wechselbeziehung zueinander. Durch diese wechselseitige Abhängigkeit ist auch das Überleben der Arten miteinander verknüpft. Siedelt sich die eine an, kann auch die andere überleben. Solche Abhängigkeiten gibt es auf der Streuobstwiese in verschiedener Form. Die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis), auch Wiesen-Witwenblume genannt, ist eine charakteristische Art nährstoffreicher Böden. Hier und da… Weiterlesen »

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Heideblüte

Ein leuchtend violetter Blütenteppich überzieht vom Spätsommer bis in den Herbst hinein den nördlichen Rand der Streuobstwiese „Herrengarten“. Die europäische Heide hat sich in diesem Bereich ausgebreitet und zieht eine Vielzahl von Insekten an. Einige kleine Falterarten besuchen die Blüten der Heidepflanzen und auch Honigbienen sammeln Nektar an den Blüten des Heidekrauts (Calluna vulgaris). Ein… Weiterlesen »

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Veredlung erhält alte Sorten

Apfel ist nicht gleich Apfel – Die Sortenvielfalt auf den Streuobstwiesen ist groß. Ob säuerlich, wie der Brettacher, oder süß, wie der Rote Eiserapfel oder der Öhringer Blutstreifling, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Sortenvielfalt hat auch ökologische Vorteile. Durch die unterschiedlichen Blühzeitpunkte von Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume sowie die unterschiedlichen Reifezeiten der… Weiterlesen »

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Täuschungsmanöver

Wiesenpflanzen bilden für viele Insekten die Lebensgrundlage als Nahrungsquelle, Schlafplatz und zur Brutablage. Manche Insekten haben sich auf eine Pflanzenart spezialisiert. Da einige dieser Insekten auch auf der Roten Liste stehen ist es umso wichtiger, geeignete Flächen bereitzustellen. Zu den bedrohten Arten gehören beispielsweise auch der Dunkle und der Helle Wiesenknopf-Ameisenbläuling, Schmetterlinge mit bemerkenswertem Lebenszyklus.… Weiterlesen »

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Tausendgüldenkraut – wertvoll für Natur und Gesundheit

Unsere Expert*innen haben eine besonders seltene Pflanze auf der Projektfläche entdeckt: Das Echte Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea). Aufgrund seiner vielen kleinen verzweigten Blütenstände wird es auch „Kopfiges Tausendgüldenkraut“ genannt. Bei diesem rosa bis violett blühenden Enziangewächs handelt es sich um eine geschützte Pflanzenart, die auf der Projektfläche im Bereich der Sandmagerrasen und Zwergstrauch-Heiden wächst. Es existieren… Weiterlesen »

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Was flattert da so bunt?

Viele verschiedene Schmetterlingsarten tummeln sich auf Streuobstwiesen. Auch seltene oder sogar gefährdete Arten gehören dazu. Die Falter benötigen für ihr Überleben ganz bestimmte Lebensbedingungen. Daher eignen sie sich als sogenannte „Bioindikatoren“, an denen sich der Zustand des jeweiligen Biotops ablesen lässt. Vom Ei über Puppe bis zum fertigen Tagfalter – in jeder Entwicklungsstufe benötigen die… Weiterlesen »

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Was flattert da so bunt?

Viele verschiedene Schmetterlingsarten tummeln sich auf Streuobstwiesen. Auch seltene oder sogar gefährdete Arten gehören dazu. Die Falter benötigen für ihr Überleben ganz bestimmte Lebensbedingungen. Daher eignen sie sich als sogenannte „Bioindikatoren“, an denen sich der Zustand des jeweiligen Biotops ablesen lässt. Vom Ei über Puppe bis zum fertigen Tagfalter – in jeder Entwicklungsstufe benötigen die… Weiterlesen »

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Die Brennnessel als Raupenfutter

Wo Brennnesseln gedeihen ist der Boden stickstoffreich. Sie besitzen somit eine Zeigerfunktion für die Beschaffenheit des Bodens. Die Brennnessel ist äußerst anspruchslos. Man findet sie häufig als sogenannte Ruderalvegetation auf Flächen, die früher einmal genutzt wurden und dann lange brach lagen, wie auf unserer Projektfläche in Weilheim an der Teck im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Brennnesseln… Weiterlesen »

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Wildes Vergissmeinnicht

Die Gutachter*innen bewerteten die Wiese vor Projektbeginn. Dazu schauten sie sich die Anzahl der verschiedenen Wiesenpflanzen an, den Bestand und die Altersstruktur der Obstbäume und die Anzahl der für den Lebensraum typischen Arten an. Die Expert*innen dokumentierten mögliche Beeinträchtigungen, wie sie durch Düngung oder Trittschäden von Weidetieren entstehen können und schlossen daraus, welche Maßnahmen zur… Weiterlesen »

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Eine seltene Schönheit – die Herbst-Drehwurz

Mittlerweile haben sich durch die Pflege der Streuobstwiese die Lebensbedingungen des Standorts schon so sehr verbessert, dass sich immer mehr seltene und bedrohte Pflanzenarten ansiedeln. Die Herbst-Drehwurz (Spiranthes spiralis), auch Herbst-Wendelorchis genannt, ist eine besonders seltene heimische Orchideenart. Ihr Bestand ist stark gefährdet. Wo sie wächst, findet man meist auch noch andere selten gewordene Pflanzen… Weiterlesen »