Die Umsetzung von Insektenschutzmaßnahmen ist mit Kosten verbunden. Dieses Kapitel stellt die Methodik einer generischen Kostenermittlung sowie deren Ergebnisse für sechs Insektenschutzmaßnahmen vor. Ziel ist, Landwirt*innen, Beratenden und Programm-Verantwortlichen eine Handreichung für die Entscheidungsfindung im Betrieb bzw. für die Gestaltung von Kompensationszahlungen zu liefern. Dabei muss der regionaltypische Standarddeckungsbeitrag für eine typische Fruchtfolge in der Region ergänzt werden.

Zum Inhalt springen:

  1. Betrachtete Maßnahmen
  2. Methodischer Hintergrund
  3. Ökonomische Bewertung: Blühfläche
  4. Ökonomische Bewertung: Beetle Bank
  5. Ökonomische Bewertung: Brachestreifen und –flächen mit Bodenruhe
  6. Ökonomische Bewertung: Wechselnde Schonstreifen im Ackerbau
  7. Ökonomische Bewertung: Weite Reihe mit blühender Untersaat
  8. Ökonomische Bewertung: Lichtacker
  9. Weitere Informationen

1. Betrachtete Maßnahmen

Der Fokus der Anwendung der Methodik lag auf sechs im BROMMI-Projekt umgesetzten Insektenschutzmaßnahmen. Davon sind drei produktions-separierte Maßnahmen, also Maßnahmen auf deren Fläche keine Bewirtschaftung stattfindet, sowie drei produktions-integrierte Maßnahmen, deren Fläche gleichzeitig auch für landwirtschaftliche Produktion genutzt wird:

  1. Blühstreifen und –flächen (produktions-separiert)
  2. Beetle Bank (produktions-separiert)
  3. Brachstreifen und –flächen (produktions-separiert)
  4. Wechselnde Schonstreifen im Ackerfutter (produktions-integriert)
  5. Weite Reihe mit blühender Untersaat (produktions-integriert)
  6. Lichtacker (produktions-integriert)

Eine Kurzbeschreibung der Maßnahmen findet sich im Kapitel Maßnahmen-Überblick.


2. Methodischer Hintergrund

Für die sechs genannten Insektenschutzmaßnahmen wurden Aufwendungen und gesamtbetriebliche Kosten auf Betriebsebene ermittelt. Die Kosten ergeben sich aus den Produktionskosten der Maßnahme, d.h. den variablen Aufwendungen zur Durchführung der Maßnahmen wie den notwendigen Betriebsmitteln, den variablen Maschinenkosten und den Arbeitskosten (Arbeitslohn: 21,50 €/h) sowie den Opportunitätskosten. Letztere entsprechen den entgangenen Gewinnen aufgrund der Durchführung der Maßnahme. Entgangene Gewinne müssen Mindererträge und Minderaufwendungen bilanzieren, d.h. werden als nicht realisierte Deckungsbeiträge gerechnet und sind im Falle von intern verarbeiteten Produkten im Prinzip mit den Kosten für Ersatzleistungen zu vergleichen, um dann die günstigere Variante zu verwenden.

Ermittlung der Kosten von produktions-separierten Maßnahmen

Für die Ermittlung der variablen Kosten von produktions-separierten Maßnahmen wurden die Arbeitsschritte für die Umsetzung der Maßnahmen mit Unterstützung der BROMMI-Projektmanager*innen erfasst. Mithilfe des Feldarbeitsrechner des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e.V. (KTBL, Stand 2023) wurden die Kosten der Arbeitsschritte aufsummiert (neuer Name: Arbeitsverfahren Pflanzenbau). Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Schlaggröße von 0,5 Hektar und eine Schlag-Hof Entfernung von 2 km angenommen. Die Summe wurde anschließend als Mittelwert ins Verhältnis zur Umsetzungsdauer der Maßnahme gesetzt, um die durchschnittlichen Kosten pro Umsetzungsjahr zu errechnen. Somit liegen für jede Insektenschutzmaßnahme variable Maschinenkosten und ein ihr entsprechender Arbeitsaufwand vor. Diese bilden die Produktionskosten der Maßnahmen ab. Die Opportunitätskosten bestehen bei diesen mehrjährigen Maßnahmen aus dem nicht realisierten regionalen Standarddeckungsbeitrag, der aufgrund der Maßnahmenumsetzung nicht erwirtschaftet werden kann. Dabei sollte eine regionale und betriebstypische Fruchtfolge zugrunde gelegt werden. Im Folgenden werden für diese Maßnahmen nur die Produktionskosten berechnet. Die Opportunitätskosten müssen entsprechend der konkreten Situation ergänzt werden.

Ermittlung der Kosten von produktions-integrierten Maßnahmen

Die Datengrundlage ist eine Befragung, die nach der Maßnahmenumsetzung im BROMMI-Projekt mit den umsetzenden Landwirt*innen durchgeführt wurde. Die Landwirt*innen nannten weitere Arbeitsschritte als Mehraufwand und schätzen die Ertragswirkungen ein.

Die ökonomischen Daten basieren auf der Leistungs-Kostenrechnung Pflanzenbau des KTBL, um möglichst deutschlandweit allgemeine Aussagen treffen zu können. Es wurde eine durchschnittliche Schlaggröße von 10 Hektar und eine Schlag-Hof Entfernung von 2 km angenommen. Minderaufwendungen im Vergleich mit der Referenz – dem typischen Anbauverfahren der jeweiligen Kultur in der Region – wurden in Form weggefallener Arbeitsgänge oder reduzierter Kosten für synthetische Düngung und Pflanzenschutz berücksichtigt. Da die Kultur geerntet wird, beinhalten die variablen Kosten neben den variablen Maschinenkosten auch das Saatgut der Kultur. Die Ertragsveränderungen wurden je nach Datenlage für die Auswirkungen der einzelnen Maßnahme angenommen.

Als Maßnahmenkosten fungiert der entgangene Deckungsbeitrag, welche sich aus dem Erlös minus den variablen Kosten errechnet. Der entgangene Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Deckungsbeitrag der üblichen Bewirtschaftung (Referenz-Anbauverfahren) und dem „neuen“ Deckungsbeitrag unter Umsetzung der produktions-integrierten Maßnahme.

Im Futterbau bedeutet die Umsetzung einer Maßnahme oft auch den Ausgleich des durch die Umsetzung entstandenen geringeren Ertrags, damit hinreichend Futter vorhanden ist. Das Futter kann über eine innerbetriebliche Veränderung der Fruchtfolge oder durch Zukauf ausgeglichen werden. Da innerbetriebliche Veränderungen kaum zu verallgemeinern sind, werden nur die Kosten für den Futterzukauf berücksichtigt. Sofern die Kosten des Futterzukaufs die des entgangenen Deckungsbeitrags übersteigen, sind die Kosten des Futterzukaufs als Maßnahmenkosten verbucht.

Im Folgenden wird die ökonomische Bewertung für sechs im BROMMI-Projekt umgesetzte Insekten-schutzmaßnahmen dargestellt: Blühfläche, Beetle Bank, Brachestreifen, Untersaaten, Lichtacker und Schonstreifen.


3. Ökonomische Bewertung: Blühfläche

Die Blühfläche ist eine produktions-separierte Maßnahme. Die betrachteten Blühflächen im BROMMI-Projekt wurden für einen Zeitraum von fünf Jahren angelegt. Aus dieser Anlage und dem Zeitraum ergeben sich die einzelnen Umsetzungsschritte. Dabei beeinflusst auch die maschinelle Ausstattung des Betriebs den Umfang der Kosten. Hinzu kommen die Kosten für regionales Saatgut, welches im BROMMI-Projekt für die Landwirtinnen und Landwirte besorgt und finanziert wurde und hier daher nicht einberechnet ist.

Die Arbeitsschritte der Anlage betreffen das erste Umsetzungsjahr, während für die Pflege von einem Schröpfschnitt im ersten Jahr und jeweils einem weiteren Pflegeschnitt pro Jahr ausgegangen wird. Der Pflegeschnitt wird in der Regel nur auf einem Teil der Maßnahmenfläche ausgeführt (siehe Praxisbeispiel). Aufgrund der Kleinflächigkeit wird jedoch die Pflege der gesamten Maßnahmenfläche unterstellt. Das anfallende Mahdgut wird abgeräumt. Da die Betriebe unterschiedlich mit dem Mahdgut des Blühstreifens umgangen sind, werden hier keine weiteren Kosten für die Entsorgung berechnet. Die Beseitigung nach Ende des Maßnahmenzeitraums erfolgt mit der Folgekultur. Die Kosten werden sowohl im Gesamt als auch im fünfjährigen Mittel, also pro Umsetzungsjahr angezeigt (siehe Tabelle 1).

Im ersten Jahr der Anlage bedarf die Maßnahme somit vorerst mehr Arbeitsmitteln und Aufwand. In den Folgejahren sind lediglich Pflegeschnitte notwendig.

Tab. 1: Kosten einer Blühfläche nach Arbeitsaufwand und variablen Kosten


4. Ökonomische Bewertung: Beetle Bank

Die Beetle Bank ist eine produktions-separierte Maßnahme. Da die Beetle Bank einen Pflug benötigt und oft noch keine Erfahrung mit der Maßnahme besteht, können die Transaktionskosten, also der zeitliche und maschinelle Aufwand, höher sein. Dies ist auch wieder von der maschinellen Ausstattung des Betriebs abhängig, da nicht jeder Betrieb mehr einen Pflug besitzt und somit entweder auf anderes Gerät zurückgreifen oder ihn sich leihen muss. Die Maßnahme wurde im BROMMI-Projekt für einen Zeitraum von fünf Jahren umgesetzt. Die Saatgutmischung wurde aus dem Projekt finanziert und bestand zur Hälfte aus Gräsern und zur anderen Hälfte aus Ackerwildkräutern (siehe Praxisbeispiel). Sie wird hier daher nicht einberechnet.

Um den Wall aufzutürmen sind circa drei Fahrten mit dem Pflug pro Seite des Insektenwalls erforderlich. Das Gleiche gilt für eine ebenerdige Beseitigung der Maßnahme. Daher wurden die Arbeitsschritte des Pflügens und Grubberns jeweils mit drei multipliziert. Von einer Pflege der Maßnahme ist nicht auszugehen. In manchen Biosphärenreservaten wurde die Beetle Bank jedoch gemulcht, was zusätzliche Pflegekosten mit sich bringt, die hier aber nicht berücksichtigt sind. Die Kosten werden sowohl im Gesamt als auch im fünfjährigen Mittel, also pro Umsetzungsjahr angezeigt (siehe Tabelle 2).

Tab. 2: Kosten eine Beetle Bank nach Arbeitsaufwand und variablen Kosten


5. Ökonomische Bewertung: Brachestreifen und –flächen mit Bodenruhe

Blühendes Feld zischen Feldern mit Getreide
Während der Boden sich regeneriert, entsteht ein Rückzugsort für eine Viezahl von Lebewesen. © Josephine Kuczyk

Die Brachestreifen und –flächen mit Bodenruhe sind eine produktions-separierte Maßnahme (siehe Maßnahmen-Beschreibung). Für den Brachestreifen bzw. die Brachefläche fallen die Opportunitätskosten, die Aufbereitung der Fläche und eine jährliche Pflege der halben Maßnahmenfläche durch zum Beispiel Mulchen an. Auch hier werden aufgrund der Kleinflächigkeit wieder der Aufwand und die Kosten der ganzen Maßnahmenfläche unterstellt. Für die Berechnung wird eine zweijährige Umsetzungsdauer angenommen. Die Beseitigung der Brachefläche erfolgt mit der Folgekultur. Andere Umsetzungsvarianten mit hohem Aufwuchs beinhalten neben dem Pflegeschnitt auch Schwaden und den Abtransport, welches mehr Umsetzungskosten verursacht, hier aber nicht berücksichtigt ist. Die Kosten werden sowohl im Gesamt als auch im zweijährigen Mittel, also pro Umsetzungsjahr angezeigt (siehe Tabelle 3).

Tab. 3: Kosten einer Brachefläche nach Arbeitsaufwand und variablen Kosten


6. Ökonomische Bewertung: Wechselnde Schonstreifen im Ackerbau

Ein Schonstreifen aus Klee wurde stehen gelassen auf einer Wiese
Auch im Ackerfutteranbau nutzen Schonstreifen Insekten © WWF Deutschland

Der wechselnde Schonstreifen ist eine produktions-integrierte Maßnahme. Die Kosten für wechselnde Schonstreifen ergeben sich zum einen durch den Ertrags- bzw. Qualitätsverlust der stehenbleibenden Streifen. Zum anderen durch die erhöhte Komplexität des Schlags und gegebenenfalls einer separaten Bergung des Mahdguts vom gemähten Schonstreifen (siehe Praxisbeispiel).

Für die Kosteneinschätzung wurde angenommen, dass das Kleegras ökologisch angebaut wird und es drei Schnitte über das Jahr gibt. Beim ersten Schnitt wird ein Ertragsverlust von 10 % unterstellt, da 10 % der Fläche als Schonstreifen bereitgestellt werden. Für den zweiten und dritten Schnitt werden jeweils 20 % Ertragsverlust angenommen, da sowohl ein neuer Streifen angelegt wird, als auch der alte abgemäht wird, da die Qualität des Mahdguts vom Streifen meist geringer ist und nicht in allen Fällen mehr als Futter verwendet werden kann. Aufgrund der geringeren Qualität kann es zu separater Mahd und Abfahren des Streifens kommen. Um dies darzustellen, wurden zusätzlich 10 % des Arbeitsaufwandes und der variablen Kosten des dritten Schnitts zu den Maßnahmenkosten addiert. Die Saatgut-Kosten für das Kleegras zählen ebenfalls zu den variablen Kosten dieses Verfahrens und sind bereits für einen zweijährigen Bestand ausgelegt. Sie weichen nicht von einer üblichen Bewirtschaftung ab. Der Futterzukauf ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Erlös aus ursprünglicher Bewirtschaftung der Fläche und dem Erlös unter Bewirtschaftung mit der Maßnahme.

Da der Mehraufwand durch die erhöhte Komplexität von der Form und Lage des Schlags abhängt und Landwirt*innen für die Umsetzung im BROMMI-Projekt Erfahrungswerte aus einer vorherigen Teilnahme an der Maßnahme nutzten, wird hier kein Arbeitsaufwand addiert.

Tab. 4: Kosten eines wechselnden Schonstreifens

Datengrundlage der Tabelle ist folgende Auswahl im KTBL-Rechner: Kleegras – Frischfutter, Ladewagen, zweijährig, ökologisch, Schlaggröße 10 ha, Ertragsniveau mittel, mittlerer Boden, 67-kW-Mechanisierung, Entfernung zum Schlag 2 km


7. Ökonomische Bewertung: Weite Reihe mit blühender Untersaat

Die weite Reihe mit blühender Untersaat ist eine produktions-integrierte Maßnahme. Sie wurde im BROMMI-Projekt vor allem mit Sommerhafer und Winterweizen umgesetzt. Im BROMMI-Projekt wurde die Untersaat-Mischung speziell zusammengestellt (z.B. verschiedene Kleesorten, Koriander etc., siehe Praxisbeispiel). Die Berechnungen sind am Beispiel des Sommerhafers dargestellt.

In der ökologischen Landwirtschaft ist Sommerhafer mit Untersaat bereits etabliert, sodass hier nur der Arbeitsaufwand und die Aussaatstärken angepasst wurden. Die Kultur wird mit halber Aussaatstärke gesät, während das Kleegras als Untersaat mit einer Aussaatstärke von 10kg/ha angenommen wird. Dem Kleegras werden weitere Arten wie zum Beispiel Leindotter oder Erdklee untergemischt. Die Kosten der weiteren blühenden Pflanzenarten sind hier nicht abgebildet, da sie aus dem BROMMI-Projekt finanziert wurden. Für den konventionellen Anbau ist das Referenzverfahren ohne Untersaat. Obwohl die Aussaat der Untersaat einen weiteren Arbeitsschritt beinhaltet, ist der Aufwand durch den Verzicht auf Pflanzenschutzmaßnahmen und Düngung reduziert.

Vorherige Studien (ifab & KTBL, 2024; Strohm-Lömpcke et al. 2007, siehe Weiterführende Informationen) ermittelten im Schnitt für Sommergerste 75 % des ursprünglichen Ertrags mit blühender Untersaat, für Winterweizen 77 % des Ertrags der Referenz. Auf Basis der Projektbefragung, in der ein Verlust nicht immer benannt werden konnte, manchmal keiner wahrgenommen wurde oder bis zu 1/3 eingeschätzt wurde, wurde das Mittel aus den Angaben errechnet. Der mittlere Verlust ergab 16,5 %, sodass im Vergleich zu vorherigen Berechnungen 83,5 % des Referenzertrags angenommen wurde.

Tab. 5: Kosten einer weiten Reihe mit Untersaat

Datengrundlage der Tabelle ist folgende Auswahl im KTBL-Rechner: Ökologisch: Sommerhafer – Futterhafer, wendend, Untersaat mit Nutzung im Folgejahr, ökologisch, Schlaggröße 10 ha, Ertragsniveau mittel, mittlerer Boden, 67-kW-Mechanisierung, Entfernung zum Schlag 2 km

Konventionell: Sommerhafer – Futterhafer, wendend, gezogene Saatbettbereitung, Saat, integriert, Schlaggröße 2 ha, Ertragsniveau mittel, mittlerer Boden, 67-kW-Mechanisierung, Entfernung zum Schlag 2 km


8. Ökonomische Bewertung: Lichtacker

Getreide Feld mit Wildblumen und Kräutern zischen den Reihen
Lichtacker im Biosphärenreservat Mittelelbe © Florian Lauer

Der Lichtacker, also eine verringerte Aussaat ohne Untersaat, ist ebenfalls eine produktions-integrierte Maßnahme. Sie wurde im BROMMI-Projekt vorrangig mit Winterroggen umgesetzt, indem die Aussaatstärke um 50 % reduziert wurde (siehe Maßnahmen-Beispiel).

Da manche Studien positive Auswirkungen der weiten Reihe ohne Untersaat auf den Ertrag festhalten (Strohm-Lömpcke et al., 2007; Sima et al., 2025, siehe Weiterführende Informationen), andere jedoch die Auswirkungen von weniger Düngung, und keinem Herbizid sowie Insektizid bei Winterroggen mit einem Verlust von 46 % im Vergleich zur Referenz der normalen Bewirtschaftung ohne Maßnahme feststellen (Tempel et al, 2025), wird auf Basis der BROMMI-Projektjahre 2023 und 2024 ein wahrgenommener Ertragsverlust von im Schnitt 43 % angesetzt. Zudem wurde angenommen, dass es sich beim Winterroggen um Futterrogen handelt. Für das Vorbereiten und Einstellen der Drillmaschine wird ein Mehraufwand von 0.05 Akh/ha angenommen. Da für den konventionellen Roggenanbau des KTBLs kostspieliges Hybridsaatgut verwendet wird, wird das Verfahren nur für den ökologischen Anbau dargestellt.

Tab. 6:  Kosten eines Lichtackers

Datengrundlage der Tabelle ist folgende Auswahl im KTBL-Rechner: Ökologisch: Winterroggen – Futterroggen, wendend, Gülle, ökologisch, Schlaggröße 10 ha, Ertragsniveau mittel, mittlerer Boden, 67-kW-Mechanisierung, Entfernung zum Schlag 2 km


Autor*innen

  • Lara Hoops, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
  • Holger Pfeffer, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.
  • Dr. Peter Zander, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V.

 

 

 

 

 

 

Keine Quellen gefunden.

Spenden Fördermitglied werden