Berichte aus den Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe
Dr. Harald Egidi
Dr. Harald Egidi
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Nationalparke
Dr. Michael Röös
Dr. Michael Röös
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Nationalparke
Jörg Voßhage
Jörg Voßhage
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Biosphärenreservate
Walter Kemkes
Walter Kemkes
Stellvertretender AG-Sprecher Arbeitsgruppe Biosphärenreservate
Sabine Wichmann
Sabine Wichmann
Stellvertretende AG-Sprecherin Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft
Stefan Lehrke
Stefan Lehrke
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft
Hanspeter Mayr
Hanspeter Mayr
Stellvertretender AG-Sprecher Arbeitsgruppe Kommunikation
Michael Lammertz
Michael Lammertz
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Kommunikation
Astrid Martin
Astrid Martin
Stellvertretende AG-Sprecherin Arbeitsgruppe Partner
Martin Kaiser
Martin Kaiser
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Partner
Dr. Sebastian Schwab
Dr. Sebastian Schwab
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Bildung
Dr. Sabine Stab
Dr. Sabine Stab
AG-Sprecherin Arbeitsgruppe Infozentren
Dr. Stefan Büchner
Dr. Stefan Büchner
Stellvertretender AG-Sprecher Arbeitsgruppe Infozentren
Britta Schmidt
Britta Schmidt
AG-Sprecherin Arbeitsgruppe Schutzgebietsbetreuung
Michael Großmann
Michael Großmann
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Schutzgebietsbetreuung (bis März 2021)
Urs Reif
Urs Reif
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Schutzgebietsbetreuung
Achim Frede
Achim Frede
AG-Sprecher Arbeitsgruppe Forschung & Monitoring

Arbeitsgruppe Nationalparke

Dr. Harald Egidi
Dr. Harald Egidi
Dr. Michael Röös
Dr. Michael Röös

„Die deutschen Nationalparke sollen exemplarisch und großflächig die Unversehrtheit natürlicher Lebensräume in unterschiedlichsten Naturregionen schützen. Die Herausforderungen, diese zentrale Aufgabe des Schutzes freier Naturdynamik mit anderen Aufgaben wie Naturerleben, Bildung und Forschung zu vereinbaren, sind immens. Ein regelmäßiger Austausch auch der Leitungen der Nationalparkverwaltungen über Bundesländer hinweg hilft dabei sehr.“

Die Leitungen der 16 deutschen Nationalparkverwaltungen bilden die AG Nationalparke. Im Jahr 2020 wurde der von der AG beschlossene zweijährige Turnus der Sprecherfunktion praktisch eingeführt und die Funktion des AG-Sprechers vom Leiter der Nationalparkverwaltung Eifel für den Zeitraum 2020-2021 übernommen. Seine Vertretung nimmt der Leiter des Nationalparkamtes Hunsrück-Hochwald wahr, der bereits als nachfolgender AG-Sprecher für den Zeitraum 2022-2023 gewählt wurde. Das soll gleitende Übergänge gewährleisten und längeren zusätzlichen Belastungen vorbeugen.

Die nahezu vollständige Präsenz der aktiven Nationalparkleitungen bei der offiziellen Verabschiedung des Leiters der Nationalparkverwaltung Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer am 7. Februar 2020 war, nicht vorhersehbar, für lange Zeit das letzte physische Treffen im Kreis der AG. Der am 9. Februar an der Küste losbrechende Sturm brachte den Bahnverkehr in weiten Teilen Deutschlands zum Erliegen und kann rückblickend als Vorbote der veranstaltungsverhindernden Corona-Pandemie gesehen werden, die 2020 sowohl zur Absage der regelmäßigen Frühjahrs-Tagung als auch der Herbst-Tagung im Nationalpark Sächsische Schweiz geführt hat.

Gemeinsam mit dem Vorgänger wurden vom AG-Sprecher die Ergebnisse eines 2017 stattgefundenen AG-Workshops zur Überarbeitung des oft zitierten „Positionspapiers der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Nationalparke zum Thema Wildtierregulierung“ von 2012 aufgearbeitet. Detailreiche Abstimmungen in der AG per Email führten dann zu der am 13.08.2020 von der Geschäftsstelle des Dachverbands mit einer Pressemitteilung veröffentlichten Neufassung unter dem Titel „Positionspapier Wildtierregulierung“. Diese 3. Fassung des Grundsatzpapiers hat den Weg inhaltlich weg von der Fokussierung auf wiederkäuende Huftiere in Wald-Nationalparken und sprachlich weg von jagdlicher Terminologie vollzogen.

Wesentlich im Berichtsjahr war die aktive Beteiligung vieler AG-Mitglieder im von BMU und BfN geförderten F+E-Vorhaben „Weiterentwicklung der Qualitätskriterien und -standards für deutsche Nationalparke“. Dieses von der Geschäftsstelle koordinierte Projekt aktualisierte die Grundlagen für die nächste Vollevaluierung der nun 16 deutschen Nationalparke. Nachdem im Januar 2020 u. a. die Leitungen von 13 Nationalparken oder deren Vertretungen an einem erfolgreichen Präsenzworkshop in Eisenach mitgewirkt hatten, verlagerte sich die weitere Projektmitarbeit aufgrund der Corona-Situation für den Rest des Jahres vollständig auf digitale Formate. Die als Ergebnis der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge wirkungsvoll gestärkte Geschäftsstelle von Nationale Naturlandschaften e. V. hat dabei als Gastgeberin und Moderatorin erfolgreich Entwicklungsarbeit mit hoher Servicequalität geleistet.

Zahlreiche Mitglieder der AG haben sich darüber hinaus im Laufe des Jahres im Rahmen des 2020 gestarteten DBU-Projekts „Nationale Naturlandschaften – Etablierung einer bundesweiten Markenidentität für eine verbesserte Wahrnehmung und Wertschätzung der deutschen Großschutzgebiete“ an der Erarbeitung eines Markenkerns für die Nationalparke beteiligt. Der AG-Sprecher hat die AG bei den beiden Strategieworkshops von Nationale Naturlandschaften e. V. vertreten, im April digital und im September physisch im Hainich. Diese wurden 2020 vor allem zur Beratung von Vorstand und Geschäftsstelle bei der Konsolidierung und Entwicklung weiterer Schritte zur intensiveren Kooperation mit dem VDN genutzt.

Arbeitsgruppe Biosphärenreservate

Jörg Voßhage
Jörg Voßhage
Walter Kemkes
Walter Kemkes

„UNESCO-Biosphärenreservate sind weltweit vernetzt und eine wichtige Säule im Dachverband. Sie arbeiten in der Arbeitsgruppe Biosphärenreservate fachlich zusammen und sind Impulsgeber in ihrer Region.“

Die Arbeitsgruppe Biosphärenreservate traf sich im September 2020 turnusmäßig in Bad Urach im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Ein Höhepunkt war die interessante Exkursion, in deren Verlauf eine Vielfalt an Tätigkeitsfeldern und erfolgreichen Kooperationen auch mit Wirtschaftsunternehmen vorgestellt wurde.

Die gemeinsame Sitzung mit dem MAB-Nationalkomitee sowie die Sitzung der Arbeitsgruppe Biosphärenreservate im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz im März 2020 fielen hingegen aufgrund der gesellschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie leider aus.

Auch im Jahr 2020 waren Qualitätssicherung und Imageförderung die Arbeitsschwerpunkte, welche in den entsprechenden Unterarbeitsgruppen vertieft wurden. Der Start der bundesweiten Imagekampagne für die UNESCO-Biosphärenreservate in Deutschland soll 2021 erfolgen.

Im Ergebnis einer Initiative der Abgeordneten des Deutschen Bundestags Klaus-Peter Schulze, Michael Donth und Armin Schuster gründete sich im September 2020 der Parlamentskreis Biosphärenreservate im Bundestag. Walter Kemkes vom Biosphärengebiet Schwarzwald hatte sich gemeinsam mit Nationale Naturlandschaften e. V. und der Arbeitsgruppe Biosphärenreservate für einen solchen Arbeitskreis eingesetzt, um die Wahrnehmung der Interessen der deutschen Biosphärenreservate auf nationaler Ebene zu stärken. Die Mitglieder des Parlamentskreises vertreten verschiedene Fraktionen und haben jeweils ein Biosphärenreservat in ihrem oder in der Nähe ihres Wahlkreises. Schon im März 2020 hatten sich Abgeordnete aus Deutschlands Biosphärenreservaten in Berlin gemeinsam mit Professorin Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission und Vertreter:innen der Biosphärenreservate, zur Vorbereitung getroffen. Der neue Parlamentskreis soll dazu dienen, sich über die aktuellen Themen und Anliegen der deutschen Biosphärenreservate auszutauschen, gemeinsam an inhaltlichen Zielen zu arbeiten sowie sich politisch zu vernetzen.

Im Oktober startete der internationale Master­ Studiengang Biosphere Reserves Management an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Anläßlich der Eröffnungsveranstaltung wurden Kooperationsverträge zwischen der Hochschule und den Biosphärenreservaten zur gemeinsamen Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie von Lehre, Forschung und wissenschaftlichen Veranstaltungen geschlossen. Die Entsendung von Studierenden zu Praktika in den Biosphärenreservaten ist Bestandteil des Studiengangs.

Arbeitsgruppe Zivilgesellschaft

Sabine Wichmann
Sabine Wichmann
Stefan Lehrke
Stefan Lehrke

„Ein wichtiger Aspekt in der Arbeit von Nationale Naturlandschaften e. V. ist die Zusammenarbeit von staatlichen Stellen mit Nichtregierungsorganisationen und sonstigen zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich in vielfältiger Weise für die Nationalen Naturlandschaften engagieren. Die AG ist die zentrale Plattform innerhalb des Dachverbands, auf der sich die haupt- und ehrenamtlich Tätigen vernetzen, sich austauschen und ihre Erfahrung, ihr Fachwissen und ihre Meinung in den Diskussionsprozess einbringen.“

In der AG Zivilgesellschaft des Nationale Naturlandschaften e. V. engagieren sich neben den klassischen Nichtregierungsorganisationen auch viele andere zivilgesellschaftliche Akteure. Dazu gehören neben den großen, bundesweit aktiven Verbänden, wie NABU, BUND und WWF, auch die Fördervereine und Freundeskreise der Großschutzgebiete sowie Stiftungen und Naturschutzakademien, aber auch z. T. nur landesweit oder regional organisierte Vereine und Institutionen. Diese Vielfalt der eingebundenen Organisationen – und damit unterschiedlicher Meinungen und Erfahrungen – ist eine Herausforderung und zugleich eine große Stärke der AG, die sich als Diskussions- und Koordinationsplattform für alle zivilgesellschaftlichen Akteure versteht, die sich für die Belange der Nationalen Naturlandschaften einsetzen. Hierdurch werden zum einen die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt zwischen den Organisationen, zum anderen aber auch deren Rolle und Gewicht innerhalb und außerhalb von NNL e. V. gestärkt.

Die Arbeit der AG im Jahr 2020 war stark von Einschränkungen durch die Maßnahmen zum Schutz vor der Corona-Pandemie geprägt. So musste das für Juni geplante Jahrestreffen im Naturpark Münden abgesagt werden, und der Austausch zwischen den AG-Mitgliedern zu einzelnen Themen fand nur bei Bedarf und ausschließlich telefonisch oder im Rahmen kleinerer Videokonferenzen statt. Da auch weniger Themen von außen an die AG herangetragen wurden, konzentrierte sich die Arbeit im Wesentlichen auf die bereits im letzten Jahr behandelten Schwerpunkte. Dazu gehörten z. B. Überlegungen, wie das Freiwilligenmanagement in den Nationalen Naturlandschaften sowie die Zusammenarbeit der Fördervereine/Freundeskreise mit den Schutzgebietsverwaltungen gestärkt werden können. Die AG Zivilgesellschaft nahm am Strategietreffen von Nationale Naturlandschaften e. V. sowie an der Mitgliederversammlung per Videokonferenz teil. Neben anderen Schwerpunktthemen bildet seit 2019 das Freiwilligenmanagement in den Nationalen Naturlandschaften einen wichtigen Fokus in der AG. Dieses Thema wird weiter an Bedeutung gewinnen, je mehr das seit 2020 für alle Mitglieder des Dachverbands beitragsfreie Programm „Ehrensache Natur“ genutzt wird. Um die Freiwilligenarbeit in den Nationalen Naturlandschaften zu stärken, wird es aus Sicht der AG vor allem wichtig sein, zentrale Koordinator:innen in den Schutzgebietsverwaltungen zu benennen und zu qualifizieren, die Kooperation zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen zu intensivieren sowie die Wertschätzung der Leistungen von Freiwilligen zu erhöhen.

Die Themen, die in der AG behandelt werden, sollen zukünftig noch stärker daran ausgerichtet werden, für welche Fragestellungen eine übergreifende, NNL-weite Bedeutung bzw. ein konkreter Bedarf für die zivilgesellschaftlichen Akteure in den Nationalen Naturlandschaften besteht. Diskussionen und Entscheidungen der jährlichen Strategietreffen von Nationale Naturlandschaften e. V. mit allen AG-Sprecher:innen fließen direkt in die AG-Arbeit ein, und die Ergebnisse und Anregungen der AG werden wiederum an die Geschäftsstelle und an den Vorstand zurückgespiegelt. Dieses Gegenstromprinzip verbessert die Sicht auf AG-übergreifende Themen und befruchtet die Arbeit der AG sehr.

 

Arbeitsgruppe Kommunikation

Hanspeter Mayr
Hanspeter Mayr
Michael Lammertz
Michael Lammertz

Im Grunde ist es toll, dass die Nationalen Naturlandschaften durch die Corona-Pandemie eine so riesige Aufmerksamkeit bei der heimischen Bevölkerung erfahren. Die Herausforderung ist, den Besucherdruck so zu steuern, dass unser wertvolles Kapital, die Natur, nicht gefährdet wird.

Die AG Kommunikation – das sind die Leiterinnen und Leiter der Kommunikationsbereiche in den Verwaltungen der Nationalen Naturlandschaften (NNL).

Während des Jahres erfolgen notwendige Abstimmungen und Meinungsbildungen schriftlich oder telefonisch. Darüber hinaus kommen die Mitglieder traditionell einmal im Jahr in einer NNL zusammen. Diese Jahrestreffen dienen nicht nur dazu, Informationen und Erfahrungen auszutauschen, sondern auch Vorgehensweisen und Kampagnen untereinander und mit der NNL-Geschäftsstelle abzustimmen.

Jahrestreffen mit Schwerpunktthemen

Die Treffen stehen jeweils unter einem Schwerpunktthema, das möglichst auch durch externen Input bereichert wird. So hatte die AG in den vergangenen Jahren folgende Schwerpunktthemen behandelt:

  • 2016: Web 2.0 /soziale Medien (NLP Eifel)
  • 2017: Kommunikationsstrategien und Schlüsselbotschaften (NLP Hainich)
  • 2018: Produktion eigener Filme (NLP Bayerischer Wald)
  • 2019: Akzeptanzschaffung (BR Pfälzerwald-Nordvogesen)

Für das Jahrestreffen 2020 im NLP und BR Niedersächsisches Wattenmeer hatte sich die AG vorgenommen, den Themenkomplex Sprache mit seinen zahlreichen Facetten zu behandeln.

Herausforderungen durch coronabedingte Besucheranstürme

Mitte März starteten in Deutschland die Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Diese führten nicht nur zur Absage des vom 16 bis 19. Juni 2020 vorgesehenen Jahrestreffens, sondern stellte die AG-Mitglieder in ihren NNL vor große Herausforderungen. Die Einschränkungen bei Auslandsreisen und der Freizeitgestaltung führten in vielen NNL zu regelrechten Besucheranstürmen. Beispielsweise steigerte sich die Besuchszahl im Nationalpark Eifel während des ersten Coronajahres 2020 um 52 Prozent auf 1,35 Millionen. Darüber hinaus verzeichneten zahlreiche Schutzgebiete überproportional gestiegene Verstöße gegen die geltenden Ge- und Verbote, woraus sich geänderte Reisemotive und Besucherprofile ableiten lassen.

Ausblick

Gleich am 3. März 2021 werden wir eine digitale Fachkonferenz durchführen. Da die Coronasituation viele AG-Mitglieder vor die Herausforderung gestellt hat, den Besucherdruck durch Instrumente der Kommunikation zu steuern, wird das Thema „Besucherdruck durch Kommunikation?!“ lauten. Die Überlegung dahinter ist, dass alle Mitglieder von den in den einzelnen NNL gesammelten Erfahrungen profitieren sollen. Die AG wird hierfür mit technischer Unterstützung durch die Geschäftsstelle ein virtuelles AG-Treffen ausrichten. Den Termin haben wir bewusst ins Frühjahr gelegt, damit die Erkenntnisse noch zur Vorbereitung auf den erwarteten erneuten Besucheransturm zum Saisonbeginn genutzt werden können.

Das nächste physische Treffen der AG Kommunikation ist für den 9. bis 11. Juni 2021 im BR Bliesgau zum Schwerpunktthema Sprache geplant. Dabei soll es um die Abgrenzung zur Sprache des Nationalsozialismus, die Ansprache von Jugendlichen, gendergerechte Sprache sowie Best Practice: Sprachwitz gehen. Der Termin ermöglicht den AG-Mitgliedern, ihre Teilnahme mit dem Besuch des vorher stattfindenden Jahrestreffens der AG Infozentren im NLP Schwarzwald zu kombinieren.

Arbeitsgruppe Partner

Astrid Martin
Astrid Martin
Martin Kaiser
Martin Kaiser

„Wir sind Teil der Natur und können sie nur bedingt kontrollieren – eine zentrale und für manche Menschen auch unbequeme Erkenntnis aus der Corona-Pandemie. Wenn in unserer Gesellschaft dadurch Entschleunigung und Nachhaltigkeit an Bedeutung gewinnen, können hiervon die über 1.400 Partner der Nationalen Naturlandschaften nur profitieren.“

Die Zusammenarbeit der Partner-AG, die sich die Förderung regionaler Netzwerke zur Aufgabe gemacht hat, war 2020 von den Einschränkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Viele Partnernetzwerke sind touristisch geprägt, dieser Wirtschaftszweig steht weiterhin vor gewaltigen Herausforderungen, deren mittelfristige Folgen noch nicht absehbar sind.

So musste das ursprünglich vom 25. bis 27. März 2020 geplante AG-Treffen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb ersatzlos entfallen und wurde durch eine Videokonferenz am 3. und 4. November 2020 nachgeholt. Als Nachfolgerin von Lucia Klein (BR Niedersächsische Elbtalaue) wurde als neue stellvertretende Sprecherin Astrid Martin (NLP Niedersächsisches Wattenmeer) gewählt.

Ebenfalls betroffen war das ursprünglich für den 3. bis 5. November 2020 geplante bundesweite Treffen der Partner-Betriebe im Nationalpark Harz, dieses wurde auf den 10. bis 12. November 2021 verschoben. Zur Durchführung dieser Konferenz liegt eine Förderzusage des Landes Niedersachsen vor.

Aus Anlass der nationalen Tourismusstrategie für Deutschland erarbeiteten Nationale Naturlandschaften e. V. und der Verband deutscher Naturparke ein gemeinsames Positionspapier, in dem die bundesweiten Partnernetzwerke eine prominente Rolle spielen. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit für den Naturtourismus und damit die Partnernetzwerke nicht nur im Bereich des Umweltministeriums, sondern auch in dem für Tourismus federführenden Wirtschaftsministerium zu steigern.

Das bundesweite Partnernetzwerk gab 2019 auf der Mitgliederversammlung von Nationale Naturlandschaften e. V. den Anstoß, dass sich die Verwaltungen der Nationalen Naturlandschaften stärker mit der Einführung eines Umweltmanagements beschäftigen sollten, um gesellschaftlich die Glaubwürdigkeit zu erhöhen und ambitioniertere Umweltziele, z. B. zur Einsparung von Ressourcen, erreichen zu können. Im Ergebnis wurde 2020 ein Leitfaden zum Umweltmanagement erarbeitet, der die NNL bei dem Prozess unterstützen soll.

Darüber hinaus überarbeitete die Partner-AG die Mindeststandards und -kriterien für Partner der Nationalen Naturlandschaften. Wesentliche inhaltliche Erweiterung ist ein Statement für Weltoffenheit und Toleranz sowie für die gleichwürdige Teilhabe aller Menschen, um klarzustellen, dass Rechtsextreme und andere menschenfeindliche Positionen in einer Partnerschaft mit den NNL und somit auch in den Partnernetzwerken keinen Platz haben.

Um Gäste auch schon vor ihrem Besuch in einer Nationalen Naturlandschaft zu informieren, benötigen wir neue Formen der Ansprache von Besucher:innen. Vor diesem Hintergrund hat sich eine Kooperation zur Erstellung von Imagefilmen und neuen Videoformaten mit der Bloggerin Gunilla Krebs entwickelt. Auch diese Maßnahme soll zur besseren Vermarktung der NNL und der Partnerbetriebe beitragen.

Beschlossen wurde die Durchführung einer bundesweiten Befragung der Partnerunternehmen. Der Fragebogen soll Anfang 2021 auf www.nationale-naturlandschaften.de online gestellt werden. Unser Netzwerk erhofft sich von einer möglichst großen Beteiligung vor allem Erkenntnisse zum Stellenwert der bundesweiten Aktivitäten sowie Erwartungen seitens der Partner an das regionale und bundesweite Netzwerk. Weiterhin wurde um Einschätzung zur Lage der Partnerunternehmen in der Corona-Pandemie gebeten.

Herzlichen Dank für die fabelhafte Zusammenarbeit im Netzwerk und mit der Geschäftsstelle, ohne die diese positive Bilanz nicht möglich gewesen wäre!

Arbeitsgruppe Bildung

Dr. Sebastian Schwab
Dr. Sebastian Schwab

Vom Elementarbereich über die Grund- und Sekundarschulen bis hin zur Erwachsenenbildung spielt die Bildungsarbeit in allen Großschutzgebieten eine entscheidende Rolle. Die Ausrichtung auf eine Bildung für nachhaltige Entwicklung zieht sich durch alle Angebote und leistet einen großen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Die AG Bildung schafft einen Raum für Austausch, Stärkung und Weiterentwicklung der Bildungsarbeit in den Nationalen Naturlandschaften.

Themen und Aufgaben der AG Bildung sind u. a.:

  • Kooperation der Nationalen Naturlandschaften (NNL) mit Schulen, Kindertagesstätten (Kitas) sowie anderen Bildungseinrichtungen
  • Regelmäßiger Austausch und gegenseitige Beratung
  • Diskussion, Abgleich, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung übergreifender Bildungskonzeptionen
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Fortbildungsteile aus dem Themenfeld BNE

Gerade im Bildungsbereich steht der direkte Kontakt mit Menschen im Mittelpunkt, die voneinander und miteinander lernen. Die Pandemie stellt die NNL in diesem Bereich vor besondere Herausforderungen. Digitale Medien spielen auf einmal eine immer größere Rolle.

Im Jahr 2020 fand allerdings nicht nur das Lernen auf Distanz statt, sondern auch das Zusammentreffen der AG Bildung. Im Mittelpunkt des zweitägigen Treffens Anfang Dezember 2020 stand die Entwicklung eines Leitbildes für die Bildungsarbeit in den NNL. Hierbei wurden Grundsätze festgelegt, die zurzeit von einem kleinen Team der AG ausformuliert und in eine Struktur gebracht werden. Ziel ist es, auf dem nächsten Treffen im Herbst 2021 das Leitbild zu verabschieden.

Arbeitsgruppe Infozentren

Dr. Sabine Stab
Dr. Sabine Stab
Dr. Stefan Büchner
Dr. Stefan Büchner

Das Bedürfnis der Menschen nach Erholung in der Natur hat in Corona-Zeiten neue Dimensionen erlangt: Die Landschaft wird überrannt von Menschen, Wanderparkplätze und Straßenränder quellen über, Wohnmobile und Zelte tauchen an völlig neuen Stellen auf, Gewässerufer gleichen Stadtparkwiesen, und Schutzgebiete denken über Sperrungen nach. Gerade in dieser Situation übernehmen Infozentren eine zentrale Schlüsselrolle für die Sensibilisierung der Gäste für die Belange der Natur.

Insgesamt sind über 100 Einrichtungen aus deutschen Großschutzgebieten an der AG Infozentren beteiligt, etwa ein Drittel davon nimmt aktiv an den jährlich stattfindenden Arbeitstreffen der AG teil. Vertreten sind Zentren aus Nationalparken, Biosphärenreservaten und Naturparken sowie zwei Häuser aus großen Naturschutzgebieten. Schwerpunkte der AG-Arbeit sind der aktive Informations- und Erfahrungsaustausch untereinander, die Unterstützung von Schutzgebieten beim Aufbau neuer Infozentren und die Professionalisierung des Betriebs der Infozentren.

Jahrestreffen 2020

Zum Jahrestreffen Ende Januar 2020 trafen sich etwa 35 Zentrumsleiterinnen und -leiter auf dem winterlich kalten, aber ungewöhnlich schneearmen Brocken im Nationalpark Harz. Ein zentrales Thema des Arbeitstreffens war die Umsetzung von Nachhaltigkeitsaspekten in den Infozentren, z. B. in den Restaurants und Bistros der Häuser, oder in den von so gut wie allen Einrichtungen betriebenen Shops. In einem weiteren Themenblock wurden Informationen zu Marketing und Betriebswirtschaft in Infozentren vermittelt.

Wie immer bildete auch die Ausstellungsdidaktik einen wichtigen Themenschwerpunkt. Eher theoretisch beschäftigten sich die AG-Mitglieder mit der Vermittlung von Geoinformationen in Ausstellungen, bevor – wie bei jedem Jahrestreffen – das gastgebende Zentrum (in diesem Fall das Brockenhaus) wohlwollend-kritisch besichtigt wurde.

Berichte aus der NNL-Geschäftsstelle (Neele Larondelle) sowie aus den AGs Bildung und Kommunikation rundeten das umfangreiche Tagungsprogramm ab.

Arbeitsgruppe Schutzgebietsbetreuung

Britta Schmidt
Britta Schmidt
Michael Großmann
Michael Großmann
Urs Reif
Urs Reif

„Der Schutzgebietsbetreuung kommt vor dem Hintergrund der tiefgreifenden aktuellen Herausforderungen in den Schutzgebieten eine Schlüsselrolle beim Erhalt der biologischen Vielfalt und bei der Bewusstseinsförderung für den Naturschutz und den Klimawandel zu. Die AG Schutzgebietsbetreuung arbeitet für eine weitere Professionalisierung des jungen Berufsfeldes und ermöglicht eine effektive bundesweite Vernetzung.“

Auswirkungen von Corona auf die Tätigkeiten der Ranger:innen

Für das Jahr 2020 hatte die AG Schutzgebietsbetreuung geplant, im April zum jährlichen AG-Treffen im Nationalpark Schwarzwald zusammenzukommen. Das Programm war bereits ausgearbeitet, die Einladungen verschickt, als klar wurde, dass die Ausbreitung der Pandemie ein physisches Treffen unmöglich machen würde. Corona blieb dann auch seit dem Frühjahr 2020 ein zentrales Thema in der Arbeit der Schutzgebietsbetreuung. Im bundesweiten Austausch der Kolleg:innen untereinander wurde dies schnell klar. Nach der anfänglichen Ruhe in den Großschutzgebieten aufgrund von Reise- und z. T. Ausgangsbeschränkungen nahm der Druck auf die Schutzgebiete als attraktive Naherholungsziele schnell und stark zu. Die Ranger:innen sahen sich aber plötzlich nicht nur mit einem großen Ansturm auf die geschützten Kernbereiche konfrontiert, sondern auch mit einer gesteigerten Gereiztheit bei den Besuchenden, mit einer neuen, nicht primär natursensiblen Zielgruppe. Gleichzeitig mussten sie mit z. T. neuen Aufgaben umgehen und z. B. die Einhaltung von Corona-Regeln kontrollieren. Die AG Schutzgebietsbetreuung nahm die aktuelle Problematik auf und entwickelte eine Online-Umfrage, die sich mit den Auswirkungen von Corona auf die Tätigkeiten der Ranger*innen befasste. Die Ergebnisse der Umfrage wurden zusammen mit einer Darstellung der aktuellen Zustände in den Schutzgebieten als auch aktuellen Best-Practice-Beispielen  auch auf der Mitgliederversammlung vorgestellt. So wurde z. B. neben dem deutlich erhöhten Besucheraufkommen (Beispiel Nationalpark Eifel, „Wilder Weg“, 130 % höherer Andrang an Besuchenden als im gleichen Monat des Vorjahres) ebenfalls eine deutlich höhere Anzahl von Verstößen festgestellt. Dazu zählten neben dem Wildcampen und dem unerlaubten Anlegen von Feuerstellen z. B. auch die Störung sensibler Lebensräume und das Betreten gesperrter Bereiche. Als erste Reaktion auf die Umfrageergebnisse wurden die Arbeitszeiten und –orte der Ranger:innen angepasst, aber auch die Medienarbeit verstärkt und auf neue Medien ausgeweitet. Das Thema Corona wird die AG Schutzgebietsbetreuung auch im Jahr 2021 weiter begleiten. Ein Schwerpunkt soll insbesondere darauf liegen, Wege zur Erreichung der neuen Zielgruppe zu entwickeln, welche aufgrund der Pandemie die Großschutzgebiete als Erholungsort für sich entdeckt hat.

AG-Treffen im Onlineformat

Das ursprünglich für April 2020 geplante AG-Treffen konnte, zumindest in kleinem Rahmen, dann in zwei kürzeren Terminen im Dezember 2020 sowie im Januar 2021 online zumindest teilweise nachgeholt werden. Hierbei stellte u. a. Neele Larondelle das Projekt „Digitize the Planet“ vor, welches zukünftig ein wichtiger digitaler Baustein in der modernen Schutzgebietsbetreuung sein wird. Ebenso wurde eine Leitlinie zur Beschaffung von Ranger:innen-Dienstkleidung beschlossen, welche insbesondere auch Kriterien der Nachhaltigkeit und Geschlechtergleichheit berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Übersicht über Ranger:innen Austauschprogramme erstellt und Rahmenbedingungen für diese festgelegt, was nicht zuletzt auch ein Wunsch der AG Nationalparke war.

Als offenes Angebot über die AG hinaus gab es im Januar 2021 zudem noch einen informativen Zeckenvortrag des Robert Koch Instituts, der gut angenommen wurde und u. a. über die Verbreitung der verschiedenen Zeckenarten und den persönlichen Schutz vor Zeckenbissen informierte.

Ausblick

Im März 2021 wird es einen Wechsel in Sprecher:innen-Team geben. Michael Großmann wird die Sprecherrolle auf eigenen Wunsch an Britta Schmidt abgegeben. Er wird uns aber erfreulicherweise als stellvertretender Sprecher weiterhin im Team erhalten bleiben.

Arbeitsgrupe Forschung & Monitoring

Achim Frede
Achim Frede

“Nationalparke inklusive ihres Umfeldes als auch Biosphärenreservate sind Zukunftsregionen mit wichtiger Referenzfunktion für die Ökosystem- und Landschaftsentwicklung sowie gesellschaftlich gelebte Nachhaltigkeit. Ganzheitlich wirksame Lösungsansätze zur Krisenbewältigung auf Basis eines professionellen Umwelt- und Klimamonitorings werden eine zentrale gesellschaftliche Bedeutung erlangen.“

Die AG versteht sich in erster Linie als Plattform für Information, Austausch und Kooperation von Schutzgebieten und wissenschaftlichen Partnern. Ihre wichtigsten Themenfelder sind:

  • Forschungsdokumentation
  • Standardisierung und Harmonisierung von Monitoringmethoden und Meta-Datenbanken
  • Prozessforschung und Management
  • Biodiversität und Klimawandel
  • Ökosystemdienstleistungen

In der Arbeitsgruppe wirken inzwischen mehr als 50 Mitarbeiter:innen verschiedener Großschutzgebietskategorien aus unterschiedlichen Landschaftsräumen mit. Das in den vergangenen Jahren weiterentwickelte Struktur- und Arbeitsspektrum der AG hat sich mittlerweile etabliert: Neben der ursprünglichen Tradition der naturwissenschaftlichen Arbeit haben sich Arbeitsgruppen zu sozialwissenschaftlichen Themen und zum Wildtiermonitoring dem Netzwerk angeschlossen. Innerhalb der sozialwissenschaftlichen Gruppe liegt der Fokus auf der Interaktion des Schutzgebiets mit Menschen, insbesondere mit Anwohnenden und Besuchenden. Beim Wildtiermonitoring steht aktuell weiterhin das mit Bundesmitteln geförderte Projekt „Schalenwildmonitoring in den deutschen Nationalparken“ im Vordergrund. Schon bei den Jahrestagungen 2018 (Nationalpark Hainich) und 2019 (Fulda) wurde die gruppenübergreifende Arbeit erfolgreich praktiziert, und die Jahrestagung in Fulda wurde mit einem BfN-Workshop zum Thema „Forschung und Monitoring in den Naturdynamikzonen“ gekoppelt.

Anfang April 2020 fand auf Initiative von Florian Carius (Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer) ein Video-Brainstorming der AG zu Corona-Auswirkungen auf die Schutzgebiete statt. Gerade im Hinblick auf die Attraktivität unserer Nationalen Naturlandschaften, den zunehmenden Nutzungsdruck, das Besuchsverhalten und die Tragfähigkeitsanalysen wird deutlich, wie wichtig integrierende natur- und sozialwissenschaftliche Forschung sein kann, um dem Schutzzweck eines Großschutzgebiets auch bei steigendem Besuchsinteresse gerecht zu werden. Einer soliden Wissensbasis im Interaktionsfeld Mensch-Natur – aber auch den täglich an der Front arbeitenden Ranger:innen – kommen dabei wachsende Bedeutung zu.

Das für den Herbst 2020 geplante und von den Kolleg:innen gut vorbereitete 18. Präsenz-Jahrestreffen der AG mit allen Teams im Biosphärenreservat Rhön musste auf 2021 verschoben werden. Mit Unterstützung der Geschäftsstelle von Nationale Naturlandschaften e. V. konnten aktuelle Programmpunkte in eine Videokonferenz vom 25. bis 27. November 2020 mit kombinierten Blockmodulen (Wildtiermonitoring/ Corona-Forschung/ Naturwissenschaftliches Monitoring/ Sozialwissenschaftliches Monitoring/ Interdisziplinäre Themen) überführt werden. Neben Organisation und Vernetzung standen z. B. automatisierte Monitoring- und Auswertungstechniken, Auswirkungen des coronabedingten Besuchsverhaltens auf Wildtiere und Ökosysteme, Social-Media-Besuchermonitoring, Tourismusakzeptanz, Tragfähigkeitsanalysen und aktuelle Projekte auf der Tagesordnung. Allen Beteiligten sei herzlich für das interessante Programm gedankt.

Am regelmäßigen Austausch der sozialwissenschaftlichen Gruppe im Rahmen von Telefon- und Videokonferenzen nahmen im Jahr 2020 Vertreter:innen  von 12 Großschutzgebieten teil, über weiteren Zuwachs würde sich die sozialwissenschaftliche Gruppe freuen (Kontakt: dominik.rueede@nlp.bwl.de).

Im Ergebnis lässt sich das Resümee ziehen, dass die Dokumentation und die objektive Bewertung von Umweltveränderungen mittels Forschung und Monitoring das Fundament für den umfassenden Schutz, ein erfolgreiches Management und die weitere Entwicklung der Großschutzgebiete bilden. All das ist essenziell für die Erfüllung der Anforderungen und der Evaluierungsstandards. Angesichts der sehr heterogenen Situation der personellen und finanziellen Kapazitäten in den Schutzgebietsverwaltungen verbleibt nach wie vor Handlungsbedarf.