Um den Unterwuchs ist es recht gut bestellt. Eine artenreiche Magerwiese hat sich über die Jahre ausgebildet. Nur hier und da hat sich etwas Brombeergestrüpp eingeschlichen und an einigen Stellen ist durch Überdüngung eine Fettweide entstanden.  In einigen Teilen des Gebietes findet man sogar den besonderen Sandmagerrasen und Zwergstrauch-Heiden. Dort kommt die besonders seltene Herbst-Drehwurz vor, eine Orchideenart. Noch ist die Anzahl der Kennarten recht gering und soll sich im Laufe der Jahre durch regelmäßige Pflege des Unterwuchses erhöhen. Kennarten sind Pflanzenarten, die typischerweise auf artenreichem Grünland wachsen. Sie zeigen an, dass es dem Biotop gut geht. Eine besonders auffällige Blüte sollten sie haben, damit sie schnell zu erkennen sind. Sechs Kennarten haben die Expert*innen auf der Projektfläche identifiziert: Gamander-Ehrenpreis, Echtes und Weißes Labkraut, Wilde Möhre, Wiesen-Flockenblume und Gewöhnlicher Glatthafer. Diese Wiesenpflanzen sind auch bei Insekten sehr beliebt und spiegeln damit den Wert der biologischen Vielfalt wieder.
Eine prächtige alte Eiche steht in der Nähe der Projektfläche. / Foto: LPV Rhön
Verschiedene Pflanzen wachsen auf der Wiese / Foto: © Nationale Naturlandschaften e.V.
Titelbild: Artenreiche Magerwiese / Foto: Thomas Linde