Um die Bäume langfristig zu erhalten müssen sie regelmäßig geschnitten werden.

Besonders die alten Zwetschgenbäume tragen viel Totholz in den Kronen. Das ist zwar günstig für die Artenvielfalt, zeigt aber, dass hier die Pflege lange vernachlässigt wurde. Ein Stabilisierungs- und Erhaltungsschnitt ist nötig, damit die Bäume standhaft bleiben. Die jungen Bäume erhalten jährlich einen Erziehungsschnitt, damit sie sich optimal entwickeln können. Dadurch können die Bäume langfristig eine stabile Krone entwickeln, die gut belichtet ist.

Insgesamt haben wir im ersten Förderjahr 10 junge Obstbäume nachgepflanzt. Fünf Altbäume mussten wir fällen, weil sie die Pflege des Unterwuchses nahezu unmöglich machten. Außerdem waren sie von Pilzkrankheiten befallen.

Unter den neu gepflanzten Sorten befanden sich Roter Fresquin, Schneiderapfel, Roter Eiser, Öhringer Blutstreifling, Wagnerapfel, Minister Hammerstein, Champagner Renette und eine Walnuss.