Da die blühenden Gräser auf der Streuobstwiese Licht benötigen und der Platz begrenzt ist, müssen einige Bäume weichen.

Dicht an dicht drängen sich auf der Projektfläche Obstbäume mit Waldbäumen wie Esche und Ahorn sowie einigen Speierlingen. Sogar eine ältere Roßkastanie steht am Rand der Projektfläche. Diese für Obstwiesen untypischen Arten müssen entfernt werden, um mehr Licht in die Kronen der Obstbäume und zu der Wiese durchdringen zu lassen. So erging es auch einem der alten Walnussbäume.

Nachdem der „Urwald“ gelichtet ist, dringen die Sonnenstrahlen zum Untergrund vor. Die Besonnung fördert das Wachstum der Wiesenblumen und Gräser und liefert die Nahrungsgrundlage vieler in Streuobstwiesen lebenden Tierarten. Dies erhöht wiederum die Artenvielfalt.

Ahornbaum
Speierling