Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) unterstützen mit Zuwendungen und Aufträgen Projekte von Nationale Naturlandschaften e. V. und Verband Deutscher Naturparke e. V.. Es trägt so wesentlich zur Entwicklung eines nationalen Schutzgebietssystems, bestehend aus Nationalparken, Biosphärenreservaten, Naturparken und Wildnisgebieten, im Sinne internationaler Verpflichtungen und für den Erhalt der biologischen Vielfalt bei.

Bis 1986 kümmerten sich innerhalb der Bundesregierung drei verschiedene Ministerien um Belange des Umweltschutzes: das Innenministerium, das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium. Am 6. Juni 1986 wurde das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Verbraucherschutz (BMUV) gebildet. Es ist seitdem innerhalb der Bundesregierung federführend verantwortlich für die Umweltpolitik des Bundes. Zum Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums gehören drei Bundesämter mit zusammen mehr als 2.151 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz sowie das Bundesamt für Strahlenschutz. Darüber hinaus wird das Ministerium in Form von Gutachten und Stellungnahmen von mehreren unabhängigen Sachverständigengremien beraten. Die wichtigsten Beratungsgremien sind der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen und der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen. Seit 2025 agiert das BMUV unter dem Namen Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Unterstützte Schutzprojekte

Unterstütze Projekte und Programme

Karte der europäischen Naturparke 2017

Europe’s Nature, Regional, and Landscape Parks

In vielen europäischen Staaten gibt es Schutzgebiete, die mit den deutschen Naturparken vergleichbar sind. Aufgrund ihrer zentralen Aufgabe, den Schutz und die Nutzung der Kulturlandschaften nachhaltig zu verbinden, gewinnen sie überall an Bedeutung für die Zukunft. Denn nur durch die nachhaltige Nutzung kann auf Dauer die biologische Vielfalt der Kulturlandschaften in Europa gesichert werden.
Teilnehmende des MAB Jugendforums gruppieren sich um einen Brunnen und halten ein Banner mit dem Logo des MAB Jugendforums 2023 hoch.

MAB Jugendforen

Von 2019 bis 2023 veranstaltete Nationale Naturlandschaften e. V. drei bundesweite Jugendforen in den deutschen Biosphärenreservaten, um engagierte junge Erwachsene zu vernetzen und zu fördern.
Mehrere Menschen sind auf dem Bild verteilt bei der Arbeit im Freien zu sehen. Es sieht sonnig aus und im Hintergrund sind Nadelbäume erkennbar.

Naturschutz im Urlaub – Voluntourismus für biologische Vielfalt in den Nationalen Naturlandschaften

„Naturschutz im Urlaub“ ist ein Projekt von Nationale Naturlandschaften e. V. und verbindet Urlaub in den schönsten Nationalen Naturlandschaften mit Naturschutz-Engagement, tage-, wochen- oder monatsweise.
Nahaufnahme eines Baumpilzes an einem bemoosten Baumstamm im Wald

Evaluierung der deutschen Nationalparke

Im Sinne einer regelmäßigen Qualitätssicherung wird in den deutschen Nationalparken nach einer ersten Vollevaluierung (2009-2012) und einer Zwischenevaluierung (2015-2018) der Evaluierungszyklus nach rund zehn Jahren als F+E-Vorhaben fortgesetzt. Ein externes Evaluierungskomitee wird anhand definierter Qualitätskriterien und -standards (Soll-Zustand) in allen 16 Nationalparken den Erfüllungsgrad der Qualitätsstandards (Ist-Zustand) im Evaluierungszeitraum bewerten.
Illustration von zwei Menschen in der Natur umgeben von vielen Messgeräten

KI-Nationalpark: Kl-gestütztes Klima-, Biodiversitäts- und Besucher-Monitoringsystem für Natürlichen Klimaschutz in deutschen Nationalparken

Das Projekt KI-Nationalpark stärkt den Schutz deutscher Nationalparke und Wildnisgebiete. Gemeinsam mit der Universität Freiburg und biometrio.earth GmbH entwickelt Nationale Naturlandschaften e. V. ein KI-gestütztes Monitoringsystem, das Biodiversität, Klimaeinflüsse und menschliche Nutzung sichtbar macht. So entstehen neue Grundlagen für ein wirksames Schutzgebietsmanagement und den Erhalt unserer CO₂-Senken.
Illustration einer intakten Küste mit Muscheln, Krabben, einer Salzwiese und Seegras.

Potenzialstudie für Maßnahmen des Natürlichen Klimaschutzes (PANK)

Lebensräume wie Moore, Wälder, Auen und Küsten sind unsere wirksamsten natürlichen Klimaschützer. PANK soll sichtbar machen, welche Möglichkeiten in den Nationalen Naturlandschaften für die Stärkung dieser Klima- und Artenschutzfunktion bereitstehen. Vernetzung und Beratungsangebote zu Maßnahmen in verschiedenen Bereichen, soll die spätere Umsetzung von Renaturierungsprojekten im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) fördern.

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