Maria Stollmeier

Die Schwäbische Alb ist ein Landschaftsraum, in dem sich über Jahrhunderte eine durch menschliches Wirtschaften geprägte Kulturlandschaft herausgebildet hat. Streuobstwiesen zwischen Alb und Neckar bilden mit rund 26.000 ha eine der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaften Mitteleuropas. Die 1,5 Millionen Obstbäume auf der Schwäbischen Alb sind zu jeder Jahreszeit ein besonderer Genuss: Im Frühling zeigt sich ein herrliches Blütenmeer und das Summen der Bienen erfüllt die Luft. Im Sommer hängen die Bäume voller Kirschen. Im Herbst reifen Äpfel, Birnen und Zwetschgen heran und ergeben ein buntes Bild. Selbst im Winter haben die schneebedeckten Wiesen einen besonderen Charme.

Prägend für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb ist seine vielfältige Kulturlandschaft mit strukturreichen Wald- und Offenlandbereichen. Besonders erwähnenswert sind dabei die Hangbuchenwälder, Schlucht- und Blockwälder sowie die Steppenheidewälder. Darüber hinaus zählen im Offenland Wacholderheiden, Kalkmagerweiden, Trockenrasen und Borstgrasrasen ebenso zu den prägenden Lebensräumen wie die großen zusammenhängenden Streuobstwiesen.

Verwaltung des Biosphärengebiets Schwäbische Alb

Im Verwaltungsbereich des Biosphärengebiets Schwäbische Alb liegen die Projektflächen, die für die Inwertsetzung geeignet sind. Gemeinsam mit der Verwaltung und dem Verein Streuobst-Paradies werden Naturschutzmaßnahmen auf den Flächen ausgelotet und umgesetzt.


Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Schwäbisches Streuobstparadies e. V.

Das übergeordnete Ziel des Vereins Schwäbisches Streuobstparadies ist der Erhalt und die Vermarktung der größten zusammenhängenden Streuobstlandschaft Mitteleuropas. Er nutzt hierzu die vielen bestehende Kompetenzen, Netzwerke und Aktivitäten der Mitglieder und führt sie konsequent zusammen, um Synergien zu nutzen.


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Pilotregion - Biosphäengebiet Schwäbische Alb